Pressebilder


Bilder: Steve Wenger Photography - www.stevewenger.ch


Bilder in Druckqualität

Download
Pressebilder Druck S/W
NacNecc Pressebilder SW.zip
Komprimiertes Archiv im ZIP Format 63.1 MB
Download
Pressebilder Druck farbig
NacNecc Pressebilder farbig.zip
Komprimiertes Archiv im ZIP Format 69.2 MB


Pressetext

NacNecc - «Béhanie»

Der Prinz der Berner Mundart-Bohème besingt «Béhanie»: Wenn NacNecc zum Mikrofon schreitet, öffnen sich neue Universen; Welten in denen Zeit und Raum Gültigkeit verlieren. Die Single ist Vorbote für Grosses.

 

Keiner spielt mit den Worten derart, wie Pascal Lehmann es tut. Er ist der Prinz der Berner Mundart-Bohème wenn man die Bohème mit «Künstlerwelt» übersetzen will. «Verbummeltes Genie» ist eine andere Bedeutung für diesen Begriff aus jener Sprache, die der Inbegriff der Poesie und Romantik ist: Das Französisch.

 

Freilich hat Pascal Lehmann mit dieser Sprache ebenso wenig am Hut, wie mit Konventionen. Und verbummelt ist er schon gar nicht – im Gegenteil! Es sind neue Welten, die er mit seinem Projekt NacNecc erkunden will, Universen aus Sprache und Klängen, die es in dieser Art noch nicht gibt. «NacNecc ist eine dimensionslochdurchquerende Fabrik für nicht schubladisierbare Lieder», schreibt er auf seiner Webseite. «Ein vom Sonnensystem abgeschotteter Planet für Verrückte, Illusionsbegeisterte und sekundenschläfrige Tagträumer.»

 

Fast genau ein Jahr ist vergangen zwischen jenem Tag, an dem er ein Demotape– mit dem sinnigen Titel «0» - auf den Markt warf; ein Markt von Freunden und Bekannten, Fans und Familie – und jenem Tag, an dem er in Murten am Stars of Sounds auf der Hauptbühne stand und jene Songs zum Besten gab, die er von A bis Z in Eigenregie ersonnen und erschaffen hatte. Es folgten Auftritte am Gurtenfestival oder am Moon and Stars – insgesamt rund 40 an der Zahl im ersten Jahr. All das nur, um zu merken: Da wächst Wunderbares. Also zurück ins musikalische Labor im WG-Zimmer in Bern, bestehende Songs veredeln, neue Songperlen unter Hochdruck wachsen lassen – begleitet von Matthias Urech (Troubas Kater, Fusion Square Garden) als Produzent und Oli Boesch (u.a. Züri West) am Mastering. 

 

Die Single «Béhanie» ist das erste dieser Oeuvres; NacNecc nimmt seine Zuhörer mit auf eine Reise durch sein ganz eigenes Universum. Fern von Einschränkungen für Zeit und Raum nimmt er die Zuhörer in der Gegenwart mit zurück in seine Kindheit, geprägt von «Béhanie» als Pilotin in einem Cockpit, bisweilen von heftigen Turbulenzen geschüttelt, in der sich der Junge nach dem Erwachsensein sehnt – um erst rückblickend zu realisieren, dass das mit der Kindheit weiss Gott alles andere ist als das Schlechteste, das einem je passieren kann. Nie wurde die Schwermut über den Verlust der kindlichen Unbeschwertheit mit mehr Liebe besungen.

 

Der Sound von NacNecc ist kaum zu kategorisieren: sozusagen eine Kommode ohne Schubladen, ein Fass ohne Boden. Es paaren sich Technobeats mit Old-School-Piano, akustische Gitarren mit Kaos-Pads und Korg-Bässe mit Arpeggiatorsounds. Und über allem schwebt die markante raue Stimme, die in Mundart von Garantien fürs Leben, von Pheromonen und dem eigenen Prozess der Resilienzentwicklung erzählt. «Ein Musikerlebnis für mitwippende Denker und tanzende Tagträumer», wie Pascal Lehmann selber über NacNecc sagt. Kompromisslose Berner Mundarttexte und die Stimme eines Mannes, der nicht weiss, ob er jetzt ein rappender Sänger oder ein singender Rapper sein soll – ein Poet des 21. Jahrhunderts, der seine Musik in Text und Ton selber kreiert. Für seine Liveshows hat er sich mit Roland Wäger als Perkussionisten (u.a. Swiss Jazz Orchestra) und Matthias Urech als Multiinstrumentalisten zwei der Besten ihres Fachs zu Hilfe geholt. Das erste Studioalbum von NacNecc, dessen Vorbote «Béhanie» ist, soll im Herbst 2018 erscheinen.

 

Text: Marco Zysset. Er schreibt seit 1992 über Schweizer Musik